Wie kam ich zum Strömen?


Vom Energie-Erhaltungssatz zum Energie-Strömen


Ich bin 1967 geboren und lebe in der Nähe von Karlsruhe.
Nach meiner Ausbildung und dem Studium der Biotechnologie in Mannheim habe ich 30 Jahre bei einem großen Pharma-Unternehmen gearbeitet. Zuerst sechs Jahre in der Qualitätskontrolle, dann als Ausbilderin für viele Jahrgänge von Chemielaboranten.

Als Ausbilderin habe ich Schulungen zu naturwissenschaftlichen Inhalten in Theorie und Praxis unterrichtet und als Coach für Team- und Persönlichkeitsentwicklung Workshops geleitet. Neben meiner Liebe für die Naturwissenschaften hat mich die Vielfalt der Persönlichkeiten und die Chance, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten, begeistert und motiviert.

2019 habe ich zum ersten Mal von Energie-Strömen gehört. In einer Zeitschrift las ich von der Technik des Energie-Strömens, hier wurden auch die vielen Bezeichnungen wie z.B. Japanisches Heilströmen, Jin Shin Jyutsu etc. aufgezählt. 

Die Möglichkeit, mit so einfachen Mitteln wie seinen eigenen Händen in Kontakt mit seiner eigenen, den Körper antreibenden Energie zu kommen, habe ich natürlich sofort ausprobiert. In dem Artikel war die Anleitung zum Finger-Strömen beschrieben. Das konnte man immer und überall machen, im Gegensatz zu z.B. Sportübungen, und fast jeder ist dazu im Stande. 
Um mehr darüber zu lernen, bestellte ich mir ein Buch und probierte, immer wenn es sich ergab, das Strömen. 

Und wie es so ist, wenn man schon mal von etwas gehört hat, taucht dieses Etwas plötzlich überall auf: Ein paar Monate später, im November 2019,  erzählte mir eine Freundin, dass bei uns im Ort ein Wochenend-Kurs stattfinden sollte. Und zwar ein Ström-Workshop, zu dem ich mich sofort angemeldet habe. Dieser Zufall kam mir sehr gelegen. 

Meine erste Schulung fand also bei uns im Ort statt. Susanne Jarolim, meine Ström-Lehrerin, war aus Österreich gekommen und führte in ihrer  praxisorientierten Art kompetenten und verständlichen Unterricht durch. Wir Teilnehmer durften viele  Ström-Übungen gegenseitig an uns ausprobieren. 

Meine Neugier für das Strömen wurde zu einem klaren Ziel auf meiner Bucket-List. 


Ich habe es also  auf die Liste der Dinge geschrieben, die sich ganz sicher lohnen zu tun, wenn man denn mal Zeit dazu hätte.

Und dann gab es Mitte des Jahres 2024 in meinem Berufsleben eine Wende, Personalabbau war angesagt und ich sollte dabei sein. Das war erst mal hart, ich liebte meine Arbeit in der Naturwissenschaft, mit den jungen Leute und  Kollegen, mit Sinn und Struktur und immer einer Menge neuer Impulse. Ja, kurzzeitig hat es mich sehr getroffen, denn plötzlich stand fest, ich werde gehen müssen. Aber lange Hadern hilft ja nichts, ich dachte: "Aufstehen - Krone richten - vorne geht's weiter" .

Und da ist mir meine Bucket-List eingefallen. Es würde also Zeit dafür sein, eine Menge neuer Dinge zu tun. Und wieder ein Zufall: Drei Tage nach meinem Austrittstermin aus dem geregelten Berufsleben startete die Ausbildung bei Susanne Jarolim in Lichtenberg bei Linz in Österreich.

Ich habe mich angemeldet, viel gelernt und praktiziert, viele unglaublich tolle und unterschiedliche Menschen kennengelernt, und die Ausbildung im Oktober 2025 mit 12 anderen Ström-Schülerinnen als zertifizierte Ström-Praktikerin und Ström-Trainerin abgeschlossen.

Mein  fachliches Wissen, und vor allem die Gewissheit, dass Strömen eine so einfache Methode ist, ganz schnell und unkompliziert etwas für die eigene ganzheitliche Gesundheitsentwicklung (Salutogenese) tun zu können, motiviert mich dazu, dieses Wissen weiter zu geben.
Und natürlich immer mehr dazu zu lernen. Seit April 2026 nehme ich an der Weiterbildung  TCM-Strömen (TCM= traditionelle chinesische Medizin ) teil.

Aber was ist denn Strömen eigentlich?